Vielleicht kennst du das: Man versteht sich, die Chemie stimmt, man plant gemeinsam ein tolles Shooting und denkt: „Ach, wir brauchen doch keinen Papierkram, wir vertrauen uns!“
Im ersten Moment fühlt sich das für beide Seiten gut und unkompliziert an. Doch genau hier liegt der Knackpunkt.
Ein Vertrag schafft von Anfang an absolute Klarheit über die Spielregeln. Wer darf die Bilder wo veröffentlichen? Ist die Nutzung auf Instagram beschränkt oder dürfen die Fotos auch auf einer Website oder für ein Portfolio genutzt werden? Wie viele bearbeitete Bilder werden am Ende geliefert und bis wann? Wenn diese Fragen vor dem ersten Klick geklärt sind, gibt es später keine Missverständnisse, die die Freude an den Ergebnissen ruinieren.
Für mich ist eine schriftliche Vereinbarung ein Ausdruck von gegenseitigem Respekt – dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein Pay- oder ein TFP-Shooting handelt. Sie zeigt, dass beide Seiten die Zeit und die Arbeit des anderen wertschätzen und die Grenzen des Gegenübers ernst nehmen. Es geht darum, dass sich alle Beteiligten zu jedem Zeitpunkt sicher fühlen – vor, während und lange nach dem Shooting.
Mein Rat an dich als Model: Sieh den Vertrag nicht als bürokratische Hürde, sondern als festen Bestandteil deiner Vorbereitung. Er gibt dir die Gewissheit, dass deine Rechte geschützt sind und du genau weißt, was mit deinen Bildern passiert. Das nimmt jede Unsicherheit aus dem Raum und schafft genau die entspannte Basis, die du brauchst, um dich beim Shooting voll entfalten zu können.
Muster Vereinbarung herunterladen, ausfüllen und sofort loslegen.
Dieser Mustervertrag steht dir völlig kostenlos zur Verfügung. Es werden keinerlei personenbezogene Daten erfasst.